Dominik Hellen - Energieberater aus Alfter

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Warum Energieberatung?

Eine Gebäude-Energieberatung erfasst Stärken und Schwächen Ihres Hauses. Das betrifft sowohl die Bauteile der Gebäudehülle wie Fenster, Fassade oder Dach, als auch die Anlagentechnik, sprich Heizung, Warmwasserbereitung etc. Eine Energieberatung zeigt auf, welche Maßnahmen den größten Einspareffekt haben und welche sich am schnellsten rentieren. Sollen mehrere Einzelmaßnahmen nacheinander umgesetzt werden, muss eine sinnvolle Reihenfolge gefunden werden. So können Schnittstellen optimiert und Bauschäden vermieden werden.

Die Energieberatung wird in der Regel mit bis zu 80% durch das BAFA gefördert. Aus der Beratung ergibt sich keine Pflicht zur Sanierung.
Abbildung Gewinne und Verluste in der Wärmebilanz des Gebäudes Im Bild dargestellt sind die Verluste:
(1) Wärmeleitung, wenn aufgrund der kälteren Außentemperatur Wärme durch die Gebäudehülle abfließt,
(2) Lüftung, wenn warme Raumluft durch kalte Außenluft ersetzt wird, und
(3) Verluste der Anlagentechnik, z.B. durch zu hohe Abgastemperaturen oder Wärmeverluste im Stand-By Betrieb.

Ihnen gegenüber stehen
(4) solare Gewinne in Form von Sonnenstrahlung, die durch Fenster ins Gebäude fällt, und
(5) innere Gewinne, z.B. als Abwärme von Elektrogeräten oder aus der Körperwärme der Bewohner*innen.

(6) ist die Heizwärme, die benötigt wird, um den Unterschied zwischen Verlusten und Gewinnen auszugleichen, damit ein behagliches Raumklima erhalten bleibt.

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Wie läuft eine Energieberatung ab?

Zur Vorbereitung stellen Sie bitte die Bauunterlagen - insbesondere Baugenehmigung, Grundrisse und Baubeschreibung - zusammen. Stehen diese nicht zur Verfügung, kann in der Regel das zuständige Bauamt helfen. Sind bereits Sanierungen oder Optimierungsmaßnahmen durchgeführt worden, sind auch hierzu Informationen erforderlich. Auch Fotos aus der Bauphase oder von späteren Arbeiten können helfen. Bitte halten Sie die drei letzten Abrechnungen für Strom und Heizung bereit, damit der bisherige Verbrauch erfasst werden kann.

Im Rahmen des ersten Gesprächs erfolgt die Bestandsaufnahme vor Ort. Hierzu müssen die Unterlagen mit dem tatsächlichen Zustand des Gebäudes abgeglichen werden. Daher benötige ich Zutritt zu allen Räumen. Unter bestimmten Voraussetzungen sind auch Wärmebildaufnahmen möglich. Im Gespräch arbeiten wir gemeinsam heraus, welche Maßnahmen gewünscht und grundsätzlich geeignet sind.

Im Anschluss ermittle ich die Einspareffekte verschiedener Maßnahmen im Einklang mit den gültigen Normen, Vorschriften und Förderrichtlinien. Ich erstelle einen Bericht, der die Ergebnisse der Einzelmaßnahmen und bei Umsetzung in einem Zug übersichtlich und nachvollziehbar aufzeigt. Ihre Wünsche fließen hier ein, soweit es die Regelwerke zulassen. Sie erhalten außerdem einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP), der eine sinnvolle Reihenfolge für Einzelmaßnahmen auf dem Weg zu einer Effizienzhausstufe beschreibt. Durch den iSFP steigt die Förderquote für bestimmte Maßnahmen um 5%punkte.

Bei einem zweiten Termin erläutere ich Ihnen den Bericht ausführlich und wir haben Gelegenheit, offene Fragen zu klären. Auch danach stehe ich Ihnen bei Fragen gern zur Verfügung.

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Und dann?

Sollten Sie sich für die Umsetzung einzelner Maßnahmen (BEG EM) oder die Sanierung in einem Zug (BEG WG) entscheiden, würde ich mich freuen, Sie dabei begleiten zu dürfen. So können Angebote im Vorhinein auf Eignung geprüft werden und während der Bauphase erfolgt eine zusätzliche Qualitätsbetrachtung, die die Einhaltung der Förderrichtlinien sicherstellt.

Wichtig für die Förderung der Maßnahmen ist, dass Sie keine Aufträge vergeben, bevor Sie einen Förderantrag gestellt haben. Auch bestimmte Vorleistungen können förderschädlich sein. Angebote dürfen Sie aber jederzeit einholen.

Nach aktuellem Stand werden in Eigenleistung umgesetzte Maßnahmen nicht gefördert. Es ist immer die Rechnung eines ausführenden Unternehmens notwendig. Reine Materialrechnungen sind nicht förderfähig.

Das soll sich mit der Reform des BEG Anfang 2023 ändern, sodass dann auch Eigenleistungen wieder förderfähig sind.

Möchten Sie Maßnahmen in Eigenleistung durchführen, berate ich Sie gern zu gesetzlichen Mindestanforderungen z.B. der Isolierstärke.

Die Baubegleitung einer geförderten Maßnahme wird mit bis zu 50% durch das BAFA gefördert. In diesem Zusammenhang können in der Regel auch energetische Planungsleistungen Dritter mitgefördert werden.

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Kontakt

Aufgrund zahlreicher Termine bin ich telefonisch nur unregelmäßig erreichbar. Schreiben Sie mir bitte eine Email an

     info@energieberater-alfter.de

Ich melde mich montags bis freitags in der Regel binnen 48 Stunden bei Ihnen, um einen Termin für ein ausführliches, unverbindliches Telefonat zu vereinbaren. In diesem können wir Ihre Fragen und die wichtigsten Informationen zum Gebäude besprechen und das weitere Vorgehen abstimmen.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen nutze ich keine Messenger-Apps.

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Über mich

Ich bin Diplom-Ingenieur Maschinenbau, Fachrichtung Energie- und Verfahrenstechnik, mit mehr als zehn Jahren Erfahrung im Anlagenbau. In dieser Zeit habe ich mich mit Themen wie Solarthermie, Rauchgas- und Abluftreinigung, Lüftungstechnik und Energierückgewinnung beschäftigt und zahlreiche Projekte geleitet, auch im europäischen Ausland.

Ursprünglich komme ich aus dem Ruhrgebiet, seit 2012 wohne ich in Alfter. Ich bin verheiratet und engagiere mich ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz.

Als Energieberater kann ich Ihnen die technischen Lösungen und passende Förderungsmöglichkeiten für Ihr Gebäude aufzeigen. Aber Sie entscheiden, ob und welche Maßnahmen Sie umsetzen. Daher ist es mein Ziel, mit Ihnen gemeinsam die passende Lösung zu finden. Denn es geht nicht nur um ein Haus. Es geht um Ihr zu Hause.

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